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Intranet Experten Blog

Unternehmenswiki im Intranet: So gelingt erfolgreiches Wissensmanagement

Andreas Buchwald
15. Apr 2026
14 Min. Lesedauer

In jedem Unternehmen gibt es wertvolles Wissen, Know-how und Erfahrungen. Oft ist es aber nur in den Köpfen der Mitarbeitenden und nicht auf einer zentralen, für alle zugänglichen Plattform abgelegt. Laut einer Studie von IDC (International Data Corporation) verbringen "Knowledge Worker" (Mitarbeitende, die mit Fachwissen arbeiten), durchschnittlich 2,5 Stunden täglich damit, nach Informationen zu suchen – das entspricht mehr als einem vollen Arbeitstag pro Woche, der für wertschöpfende Aufgaben verloren geht („The Knowledge Quotient", IDC/Coveo). Daher waren die meisten Unternehmen schon einmal mit der Frage konfrontiert, wie sie sicherstellen können, dass dieses wichtige Wissen zum Beispiel beim Ausscheiden von erfahrenen Arbeitskräften nicht verloren geht.

Andreas Buchwald und Thomas Gottwald, beide Gründer und Inhaber von KenCube, erzählen, wie KenCube entstand und was ein Unternehmenswiki bzw. ein Enterprise Wiki im Intranet heute erfolgreich macht.

Was ist ein Unternehmenswiki im Intranet?

In einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt ist der effiziente Umgang mit Wissen zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Wissen nicht nur zu sammeln, sondern es auch effektiv zugänglich und nutzbar zu machen.

Ein Unternehmenswiki im Intranet ist eine zentrale, digitale Wissensplattform, auf der Mitarbeitende gemeinsam Wissen dokumentieren, aktualisieren und miteinander teilen können. Anders als statische Ordner auf einem File-Server lebt das Wissensmanagement im Intranet von Interaktion, kollektiver Pflege und der Möglichkeit, Informationen über Abteilungen und Standorte hinweg zugänglich zu machen.

Eine einfache und zeitgemäße Lösung ist es, Wissen und Know-how im Social Intranet zu sammeln. Dieses Wissensmanagement ist eine Art unternehmensinternes Wiki – eine dynamische Plattform, die es Mitarbeitenden ermöglicht, Wissen kollaborativ zu teilen und darauf unternehmensintern zuzugreifen. Dieses Wissensarchiv sorgt dafür, dass nicht nur sicherheitsrelevante Bestimmungen oder technische Abläufe dokumentiert werden, sondern auch alltägliche organisatorische Kenntnisse erhalten bleiben. Durch den Einsatz eines Unternehmenswikis oder Enterprise Wikis wird der Wissensaustausch gefördert und die Innovationskraft des Unternehmens gesteigert.

In einem modernen Social Intranet bildet das Wissensmanagement eine der drei zentralen Säulen der Plattform: Neben dem Teilen von Informationen (News, Ankündigungen, Chat) und dem Bereitstellen interner Services (Formulare, Tickets, Prozesse) bildet das Ablegen und Finden von Wissen den Kern der täglichen Zusammenarbeit. Unternehmen und Organisationen, die ihr Wissensmanagement systematisch im Intranet aufbauen, profitieren von einer nachweislich effizienteren Zusammenarbeit: Laut McKinsey steigt die Produktivität von Wissensarbeitenden um 20 bis 25 Prozent, wenn soziale Technologien und Wissensaustausch konsequent eingesetzt werden („The Social Economy", McKinsey Global Institute, 2012).

Strukturierte Ablage von Wissen & Know-how im Social IntranetStrukturierte Ablage von Wissen & Know-how im Social Intranet

Wie alles begann

Bei uns begann alles in den 90er Jahren mit einer klassischen Situation, in der ein Unternehmer und Firmengründer vor der Pensionierung stand. Er wollte seine langjährige Erfahrung, sein Wissen und Know-how sichern und seinem Unternehmen langfristig zur Verfügung stellen. Ein Prozess, der nicht nur für ihn, sondern für das gesamte Unternehmen von entscheidender Bedeutung war. Der Firmenchef hatte ein Leben lang die Firma aufgebaut und kannte sie in- und auswendig. Es bereitete ihm Kopfzerbrechen, wie es nach seiner Pensionierung im Unternehmen weitergehen würde und wie die Mitarbeitenden ohne sein Wissen zurechtkommen sollten. Schließlich entstand die Idee, vor seiner Pensionierung und der Übergabe des Unternehmens an seine Nachfolger sein ganzes Wissen in einem unternehmensinternen Wiki im Intranet zu sammeln. Es sollte online, also überall und für alle Mitarbeitenden zugänglich sein. Wichtig war dabei auch ein flexibles Berechtigungssystem und die Möglichkeit, das Wissen gut zu strukturieren. Zudem sollte es eigene Bereiche für gewisse Abteilungen geben. Er wollte, dass alle Mitarbeitende Zugang zum Intranet haben und ihr eigenes Wissen ebenfalls einbringen.

1. Wissen lebt: Der Vorteil der Interaktivität im Unternehmenswiki

Wissen ist etwas Lebendiges, das wächst und sich im Laufe der Zeit auch verändern kann. Oft wird Wissen in Unternehmen nur von wenigen Personen definiert und kommuniziert. Doch damit ein Wissensmanagement wirklich funktioniert, muss es von vielen Personen genutzt und mitgetragen werden. Gutes Wissensmanagement im Intranet ist nicht nur „Top-down"-, sondern auch „Bottom-up"-Kommunikation.

Der große Vorteil, das Wissen im Social Intranet abzulegen, ist dabei die Interaktivität und die Möglichkeit, dass alle im Unternehmen ihr Wissen und ihre Erfahrung zu bestehenden Einträgen hinzufügen können. Alte Beiträge im internen Informationshub können überarbeitet oder aktualisiert werden. Beiträge können gemeinsam mit anderen Mitarbeitenden verfasst werden, die ihr Know-how einfließen lassen. Gute Intranet-Lösungen bieten dazu eine automatische Versionierung an, in der man jederzeit auf ältere Versionen zurückgreifen kann. Das Social Intranet ist interaktiv: Alle Mitarbeitenden können Wissensartikel kommentieren, ergänzen und teilweise auch selbst erstellen.

 „Wissen lebt. Das Wissensmanagement in einem Social Intranet verbessert sich permanent durch Interaktionen wie Kommentare und Aktualisierungen.“
Andreas Buchwald, Geschäftsführer und Mitbegründer von KenCube

Das Wissen im Unternehmenswiki ist der gesamten Belegschaft standortunabhängig zugänglich. Ein Wissensmanagement im Social Intranet bietet die einmalige Chance, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Denn es kann passieren, dass etwas in der Praxis ganz anders gehandhabt werden muss als ursprünglich dokumentiert. Durch das Unternehmenswiki kann ein Unternehmen ehrliches, praktisches Feedback zu Vorgängen bekommen. Das Anlegen und die Nutzung des Wissens ist nicht hierarchisch strukturiert. Nur heikle Informationen können auf einzelne Personen oder Personengruppen beschränkt sein. Führungskräfte wie Mitarbeitende stellen langfristig fest, dass es keine Zeitverschwendung ist, Wissen festzuhalten, sondern eine Investition in die Zukunft.

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2. Welches Wissen kann im Unternehmenswiki gespeichert werden?

Wissensmanagement geht weit über technische Dokumentationen hinaus. Im Unternehmenswiki kann alles abgelegt werden, was den Arbeitsalltag erleichtert und zu einer effizienten Zusammenarbeit beiträgt, zum Beispiel:

  • Alle Arten von Anleitungen oder Vorschriften, z.B. für Maschinen oder zur Compliance
  • Praktische, organisatorische Informationen sowie Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag, von der günstigsten Tankstelle über die Parkordnung zur Sicherheitsrichtlinie
  • Hintergrundinformationen, z.B. zu Markt und Kunden
  • Studien und wissenschaftliche Ergebnisse, die für das Unternehmen oder seine Produkte und Dienstleistungen relevant sind
  • Dokumentationen, z.B. für Zertifizierungen
  • Onboardings und Weiterbildungen: Wenn sie einmal aufgenommen wurden, können sie immer wieder verwendet werden.
  • Veranstaltungen, Events und Einladungen zu Meetings, u.U. mit angehängtem Material
  • Praktisches Know-how, das sich in bestimmten Situationen bewährt hat, egal ob es um Probleme mit dem Drucker, der Produktionsanlage oder mit bestimmten Kunden geht
  • Organisatorische Abläufe und Prozessbeschreibungen zu unternehmensinternen Vorgängen, z.B. wie Genehmigungen oder Bestellprozesse ablaufen

 „Ein gutes Wissensmanagement lebt nicht davon, wie wissenschaftlich es angelegt ist, sondern ob es in der Praxis auch tatsächlich genutzt wird.“
Thomas Gottwald, Geschäftsführer und Mitbegründer von KenCube

Der Vorteil von guten, modernen Social-Intranet-Lösungen ist dabei, dass besonders wichtige Wissensbeiträge bei Bedarf mit einer Lesebestätigung versehen werden können. Sie können zusätzlich optional vom Intranet direkt per E-Mail oder Push-Nachricht an die gesamte Belegschaft geschickt werden. So werden Mitarbeitende nachdrücklich dazu angehalten, bestimmte Informationen durchzulesen und sich Wissen anzueignen.

Wichtiges Wissen kann auch mit einem anschließenden Quiz abgefragt werden. So lässt sich kontrollieren, ob Inhalte gelesen und verstanden wurden. Möchte ein Unternehmen bei einem Wissensartikel eine Handlungsanweisung hinzufügen, kann ganz einfach eine Verknüpfung zu einem Ticket erstellt werden. Diese können von den betroffenen Mitarbeitenden einfach abgearbeitet werden.

3. Wissen vs. News: Die richtige Struktur im Wissensmanagement schaffen

In manchen Fällen ergibt sich im Unternehmen die Frage, wo die Trennung zwischen langfristigem Wissen und aktuellen Nachrichten liegt. Eine neue Erkenntnis oder eine Prozessänderung mag zunächst als News verbreitet werden, sollte aber auch langfristig im Wissensmanagement-System abgelegt werden. In diesem Fall bietet sich folgende Lösung an: Eine aktuelle Nachricht kann kurz und knackig über eine Neuerung informieren, während ein damit verknüpfter Wissensartikel detaillierte Informationen und vollständige Daten enthält. So bleiben wichtige Inhalte dauerhaft zugänglich, und zugleich wird im Newsartikel auf die Neuheit hingewiesen.

Ein klar strukturiertes Unternehmenswiki im Intranet verhindert außerdem, dass Wissen nach wenigen Wochen in der täglichen Nachrichtenflut untergeht. News informieren im Augenblick, das Wissensmanagement sichert den Inhalt langfristig für alle.

4. Voraussetzungen für ein gelungenes Wissensmanagement im Intranet

Eine interne Wissensablage aufzubauen ist manchmal nicht so einfach. Es kann intern einzelne Stimmen geben, die es für eine Zeitverschwendung halten, Wissen in einem Unternehmenswiki im Intranet zu sammeln. In solchen Fällen ist der Rückhalt und die Unterstützung des Projekts in der Chefetage wichtig, die am besten mit gutem Beispiel vorangeht. Der Start des Wissensaufbaus kann anfangs etwas Zeit in Anspruch nehmen, spart aber auf lange Sicht enorm viel Zeit und Ressourcen. Langfristig wird effektiver, effizienter und nachhaltiger gearbeitet. Wichtig dabei ist auch, dass das Intranet und die Werkzeuge, die darin zur Verfügung stehen, einfach und intuitiv zu bedienen sind. Die Belegschaft sollte keinen Kurs besuchen müssen, um neue Informationen wie eine Parkplatzordnung oder Qualitätsmanagement-Richtlinien ins Intranet stellen zu können.

Wissensmanagement bringt nichts, wenn es keiner findet

Wissensmanagement bringt nichts, wenn es keiner findet oder liest. Daher ist es so sinnvoll, das Wissen im Social Intranet zu sammeln. Moderne Social-Intranet-Lösungen haben eine leistungsstarke Powersuche, die eine feine Differenzierung der Suchergebnisse sowie die Verwendung verschiedener Filter erlaubt. Mitarbeitende finden in Sekunden, was sie brauchen – egal ob nach Stichwort, Inhaltsart, Tag oder Person. Atlassian hat in einer aktuellen Analyse ermittelt, dass Mitarbeitende bis zu 10 Stunden pro Woche damit verbringen, Informationen zu suchen (Atlassian: Wissensmanagement für Unternehmen). Ein gut aufgebautes Unternehmenswiki mit integrierter Suche kann diesen Aufwand erheblich reduzieren.

5. Die Rolle der KI im Wissensmanagement des Intranets

Eine große Hilfe beim Wissensmanagement im Intranet ist die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). KI kann auf expliziten Wunsch sowohl Fragen zu Wissensinhalten beantworten und lange Wissensartikel zusammenfassen, als auch beim Verfassen von Artikeln helfen und passende Bilder erstellen. Dabei kann die KI so eingestellt sein, dass alle Inhalte des Intranets als Wissenspool dienen. Wichtig ist dabei, dass die Qualität der Daten hoch bleibt. Veraltete oder ungenaue Informationen können zu falschen Schlussfolgerungen führen. Daher ist es essenziell, das Wissen im Unternehmenswiki kontinuierlich zu überprüfen und aktuell zu halten.

Mit der zunehmenden Integration von KI ergeben sich neue Möglichkeiten für das Wissensmanagement im Intranet. KI kann dabei helfen, Inhalte automatisch zu kategorisieren, relevante Artikel in Suchanfragen vorzuschlagen oder Wissen aus unterschiedlichen Dokumenten zu extrahieren. Für KMU und mittelständische Unternehmen bedeutet das: Selbst ohne dedizierte Wissensmanagement-Redaktion bleibt das Unternehmenswiki aktuell und auffindbar.

KI-Werkzeuge unterstützen die Redaktion bei der Content-ErstellungKI-Werkzeuge unterstützen die Redaktion bei der Content-Erstellung

6. Vorteile eines modernen Unternehmenswikis im Social Intranet

Wissen im Social Intranet abzulegen und anderen Mitarbeitenden zugänglich zu machen ist wichtig für den reibungslosen Ablauf und die effiziente Zusammenarbeit in einem Unternehmen („The Social Economy: Unlocking Value and Productivity through Social Technologies", McKinsey Global Institute, 2012). Es spart auf lange Sicht viel Zeit. Ansonsten müssen Vorgänge, Erfahrungen und Know-how immer und immer wieder persönlich erklärt werden. Das kostet vor allem erfahrenen Schlüsselarbeitskräften sehr viel wertvolle Zeit. Hinzu kommt, dass es oft die teuren, erfahrenen Arbeitskräfte sind, die ihr Wissen wiederholt teilen müssen und so von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten werden.

Wenn Hintergrundinformationen zu Kunden, Tipps und Tricks für die Bedienung von Maschinen und Ähnliches zentral zur Verfügung stehen, kann dies die Arbeit aller massiv beschleunigen und verbessern. Das Unternehmenswiki kann querbeet für alle Abteilungen und Bereiche des Betriebs sinnvoll und nützlich sein. Einige der wichtigsten Vorteile des Wissensmanagements im Social Intranet sind:

Vernetzung und Strukturierung im Unternehmenswiki

Anders als lose Dateien auf einem Server ermöglicht ein systematisches Wissensmanagement im Social Intranet Querverweise zwischen Informationen, Hyperlinks zu relevanten Artikeln und eine interaktive Nutzung. Es können auch Tags zu bestimmten Themen erstellt werden, die dabei helfen, das abgelegte Wissen zu strukturieren. Auch das Referenzieren von Personen ist möglich.

Bessere Sichtbarkeit gegenüber File-Servern

Wissen im Social Intranet abzulegen hat den großen Vorteil, dass Inhalte viel besser strukturiert und aktualisiert werden können. Generell sind Inhalte auch viel besser sichtbar als zum Beispiel auf einem File-Server. Es ist außerdem einfacher, Inhalte aktuell zu halten als in Ordnern auf dem Server oder im E-Mail-Postfach.

Überall einfacher Zugriff auf das Wissensmanagement

Eine digitale Wissensplattform erlaubt es Mitarbeitenden, von jedem Standort aus auf relevante Informationen zuzugreifen, egal ob sie im Büro, in der Produktionshalle, im Homeoffice oder beim Kunden sind. Dadurch dass ein Social Intranet auch über eine Mitarbeiter-App genutzt werden kann, brauchen die Mitarbeitenden weder Desktop, Laptop, E-Mail-Adresse noch Firmenhandy, um auf das unternehmensinterne Wissen zugreifen zu können.

Kommentarfunktion und soziale Interaktion

Der soziale Aspekt des Intranets ist einer seiner Kernpunkte. Durch das soziale Miteinander wird das Wissen im Social Intranet diskutiert, erweitert, geteilt, ständig verbessert, korrigiert und an die Praxis angepasst. Mitarbeitende können Wissen nicht nur passiv konsumieren, sondern aktiv daran mitarbeiten, Kommentare und Likes hinterlassen sowie Anregungen oder Updates geben. Auch die Erstellung und Verknüpfung von Tickets mit konkreten Handlungsanweisungen kann beim Wissensaufbau helfen. Dadurch wird das Wissensarchiv kontinuierlich verbessert.

Multimediale Inhalte im Unternehmenswiki

Die einfache Integration multimedialer Inhalte macht Wissensartikel im Social Intranet interessanter. Inhalte können mit Audio- und Video-Inhalten oder mithilfe von Grafiken, Bildern und interaktiven Präsentationen attraktiver und praxisrelevanter gemacht werden. Der Wissensaufbau entwickelt sich dadurch ganz natürlich weiter.

Berechtigungsmanagement

Nicht alle Informationen sind für alle Mitarbeitenden relevant oder zugänglich. Das flexible Berechtigungssystem einer Social-Intranet-Lösung sorgt dafür, dass bestimmte Bereiche oder Inhalte nur für autorisierte Personen oder Personengruppen einseh- und bearbeitbar sind.

Strukturierter Aufbau der Inhalte in Workspaces mit RechteverwaltungStrukturierter Aufbau der Inhalte in Workspaces mit Rechteverwaltung

Effiziente Suche und Filterfunktionen im Wissensmanagement

Das Allerwichtigste, um einen raschen Zugriff auf das gesamte Wissen zu ermöglichen, ist eine sehr mächtige Powersuche. Moderne Social-Intranet-Lösungen ermöglichen eine Suche nach Begriffskombinationen, nach Inhaltsarten, Tags und Ähnlichem. Darüber hinaus bieten sie wichtige Filtermöglichkeiten.


Tipp

Ein wesentlicher Punkt ist, das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Wissensplattform aufzubauen. Denn dann werden sie sie gern nutzen. Die User sollten rasch zu einem guten Ergebnis kommen oder wissen, wenn es kein Ergebnis gibt. Das mag banal klingen, ist aber essenziell für den Erfolg der Plattform und das Vertrauen in sie.



Häufige Fragen zum Unternehmenswiki im Intranet

Was ist ein Unternehmenswiki und wie unterscheidet es sich von einem File-Server?

Ein Unternehmenswiki im Intranet ist eine interaktive, vernetzte Wissensplattform, auf der Mitarbeitende gemeinsam Inhalte erstellen, aktualisieren und kommentieren können. Ein File-Server hingegen speichert Dokumente in Ordnerstrukturen ohne Verlinkungen, Versionierung oder soziale Interaktion. Das Ergebnis: Auf einem File-Server suchen Mitarbeitende länger nach aktuellen Versionen, und veraltete Dokumente führen zu Fehlern. Im Unternehmenswiki ist aktuelles Wissen jederzeit strukturiert und durchsuchbar verfügbar.

Welche Inhalte gehören in ein Unternehmenswiki?

In ein Unternehmenswiki gehören alle Informationen, die im Arbeitsalltag immer wieder gebraucht werden: Anleitungen, Prozessbeschreibungen, Onboarding-Unterlagen, Compliance-Richtlinien, Produktwissen, Kundenhintergründe sowie Tipps und Tricks aus der täglichen Praxis. Kurz gesagt: alles, was bisher mündlich weitergegeben wurde oder in persönlichen Notizbüchern schlummert.

Wer pflegt das Wissensmanagement im Intranet?

Wissensmanagement im Intranet lebt von geteilter Verantwortung. Grundsätzlich kann jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter Beiträge erstellen oder ergänzen. Für sensible oder zentrale Inhalte können Berechtigungen vergeben werden, die festlegen, wer bearbeiten darf. Führungskräfte spielen eine entscheidende Vorbildrolle: Wenn die Geschäftsführung das Unternehmenswiki aktiv nutzt, motiviert das die gesamte Belegschaft zur Mitarbeit.

Wie lange dauert die Einführung eines Unternehmenswikis im Intranet?

Mit einer modernen Social-Intranet-Lösung, die intuitiv bedienbar ist, kann ein grundlegendes Unternehmenswiki bereits in wenigen Wochen produktiv genutzt werden. Der schrittweise Aufbau ist der beste Ansatz: Mit den wichtigsten Inhalten starten, die Belegschaft einbinden und das Wissensmanagement Schritt für Schritt erweitern. Erfahrungen zeigen, dass das Intranet schnell zum zentralen Anlaufpunkt wird, sobald Mitarbeitende merken, dass sie dort verlässlich die Informationen finden, die sie brauchen.

Warum ist ein Unternehmenswiki besonders wichtig für KMU?

Gerade in KMU und mittelständischen Unternehmen ist das Wissen oft stark auf wenige Schlüsselpersonen konzentriert. Wenn erfahrene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen oder in Pension gehen, droht wertvolles Know-how verloren zu gehen. Ein Unternehmenswiki im Intranet sichert dieses Wissen dauerhaft und macht es für alle zugänglich, unabhängig von Personalwechseln oder Standorten. Für KMU, die keine eigene Wissensmanagement-Abteilung betreiben, bietet eine intuitiv bedienbare Intranet-Lösung mit integriertem Unternehmenswiki den schnellsten Weg zu strukturiertem, abteilungsübergreifendem Wissensaustausch.

Ergebnis

Kontinuierliche Verbesserung als Erfolgsfaktor

Ein erfolgreiches Wissensmanagement lebt von der kontinuierlichen Pflege und Nutzung durch die Mitarbeitenden. Es sollte einfach zugänglich sein, interaktiv genutzt werden können und regelmäßig aktualisiert werden. Unternehmen, die dies beherzigen, profitieren von einer effizienteren Zusammenarbeit, geringeren Wissensverlusten und einer gesteigerten Produktivität. Wissensmanagement ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess – und eine große Chance, das gesamte Unternehmen nachhaltig zu optimieren.

„Schau zuerst ins Wiki!"

Und wie ist es dem eingangs erwähnten Unternehmen ergangen, dessen Gründer in den neunziger Jahren aufgrund seiner bevorstehenden Pensionierung ein unternehmensinternes Wiki im Intranet angelegt hat? Die nächste Generation benutzt das Enterprise Wiki als Wissensablage im Social Intranet bis heute, und das Unternehmen floriert weiterhin. Wenn jemand im Unternehmen nach einer Information fragt, hat sich mittlerweile die Standardantwort etabliert: „Schau zuerst ins Wiki!"


Möchtet ihr sehen, wie ein Unternehmenswiki im KenCube Social Intranet für euer Unternehmen aussieht? Gerne stellen wir euch die Software in einer Demo vor.

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Andreas Buchwald

Seit über 30 Jahren als Berater in der IT-Branche tätig, Spezialist für Software Development, KI-gestützte Datenverarbeitung und Neuronale Netze, Studium an der WU Wien

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